Tropische Früchte im botanischen Garten


Erdbeeren, Banane, Grapefruit, Mandarine und Limetten finden Sie je nach Jahreszeit und immergrün im >>Botanischen Garten der Finca Tropical. Viele der Nutzpflanzen, die wir hier auf La Palma angepflanzt haben, wie z.B. Auberginen, Avocados, Zuckerrohr, Mangos und Paprika und  stammen ursprünglich aus dem tropischen Regenwald.
Für
20 auf dieser Seite dargestellte exotischen Pflanzen mit essbaren Früchte haben wir einen botanischer Steckbrief erstellt. Er enthält Angaben über den Nutzen der Pflanzen, ihre kulturellen Bedeutung und ihre Verwendung. Die Bilder mit den lateinischen und deutschen Pflanzennamen erleichtern die Bestimmung - für den Pflanzenliebhaber der Vollständigkeit halber, für den Urlaubsgast, um endlich einige Fotos richtig beschriften zu können oder um nach dem Urlaub über das Angebot des Obsthändlers am Markt noch besser Bescheid zu wissen...   
                                                                                                        
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Im Bildarchiv finden Sie auch Entwicklungsstufen der Pflanzen: Blüte / Frucht / Samen                                 
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Von A wie Avocado bis Z wie Zitrone                                                 20 tropische Früchte auf der Finca Tropical


Avocado - Persea americana


Die Avocado oder Butterfrucht gehört zur   Familie der Lorbeergewächse. Der bis zu 15 Meter hohe Baum stammt aus Südmexiko und wurde bereits von den Azteken kultiviert. Heute wird er in über 400 Kultursorten weltweit angebaut. Die Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Bestimmte Sorten werden zu medizinischen Zwecken verwendet: z. B. als Bakterizid, für kontrollierte Gewichtszunahme,  und gegen Durchfall.


                                                      


Erdbeerbaum - Arbutus unedo


Die Erdbeerbäume sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die Gattung ist mit etwa 20 Arten in Nord- und Mittelamerika sowie im Mittelmeergebiet und auf den Kanarischen Inseln beheimatet. Der aus den mehligen Früchten gebrannte Schnaps „Medronho“ ist eine portugiesische Spezialität. Ein Bär, der von einem Erdbeerbaum nascht, ist das Stadtwappen der spanischen Hauptstadt Madrid.





Erdbeerguave - Psidium cattleianum


Die Erdbeerguave stammt aus Brasilien und den Tropen und Subtropen der Erde. Die Blüten sind weiß und stehen in vielen Büscheln zusammen. Der Strauch hat erdbeergroße Früchte, die weich und dunkelrot werden, wenn sie reif sind. Sie schmecken sehr  aromatisch, süß-säuerlich und erfrischend. Heute wird die Erdbeerguave weniger wegen ihrer Früchte angepflanzt, sondern dient als Hecke in Gärten.




Feige - Ficus carica


Die Echte Feige  ist ein mittelgroßer Baum oder Strauch aus der Gattung der Feigen (Ficus). Sie zählt zu den ältesten domestizierten Nutzpflanzen und wird im gesamten Mittelmeergebiet angebaut. Nach der Bestäubung entwickelt sich der Blütenstand in drei bis fünf Monaten zur Feige. Die meisten Feigen werden getrocknet. Dies geschieht an der Sonne oder in Heißluftöfen. Aus dem Saft reifer Feigen wird ein Dessertwein hergestellt.




Granatapfel - Punica granatum



Granatapfel oder Grenadine  ist eine Laubbaum- Art,  deren Heimat in West- bis Mittelasien liegt. Er gilt als  Fruchtbarkeits - Symbol, wegen der vielen kerne.  Reich an Kalium, Vitamin C, Kalzium,  Eisen. Verwendung: Grenadine-Sirup für Cocktails. Schale und Saft dienen seit Jahrhunderten zum Gelb und Schwarzfärben von Wolle und als Farbstoffe für Orientteppiche. Durch das Kochen der Frucht erhält  man pechschwarze Tinte.




Guave - Psidium guajava


Die Guave- aus dem tropischen Amerika von Mexiko bis Brasilien, wird heute in den gesamten Tropen kultiviert. Das stark Vitamin - C - haltige Fleisch der  Guave hat einen angenehm süß- säuerlichen Geschmack. Die Samen kann man essen. Beim Kochen wird das der Fleisch der Guave lachsrosa. Die Früchte werden in Dosen konserviert,  zu Gelee, Marmeladen, Tabak für Wasserpfeifen, Sirups und Chutneys verarbeitet. Guavensaft wird vielen Multivitaminsäften beigemischt ist.





Kaki - Diospyros kaki



Die Kaki,
Persimoneeine, Sharonfrucht - eine der ältesten Kulturpflanzen ist die süße, orange Frucht des Kakibaums. Der Name bedeutet „Frucht des Zeus“. Die „Chinesische Pflaume“wird in China seit über 2000 Jahren genutzt. Ihr werden verschiedene Heilkräfte zugesprochen. So soll sie magenstärkend sein und gegen Durchfall helfen. Unreife Früchte und ihr Saft sollen Fieber und Blutdruck senken, der Fruchtstiel Husten lindern.





Feigenkaktus - Opuntioa ficus indica




Der Feigenkaktus trägt schmackhaften Früchten - die sogenannten Kaktusfeigen. Die jungen Blätter sind essbar und gehören zur mexikanischen Standard -Küche. Das gelborange Fruchtfleisch hat einen süß-säuerlichen Geschmack. Achtung: die Frucht wegen der Dornen nur mit einer Gabel halten und die Schale mit einem Messers vorsichtig entfernen! Die Frucht kann man roh, als Marmelade oder als Likör Bajtra genießen.





Kapstachelbeere - Physalis edulis


Die Kapstachelbeere wird in Afrika, Südamerika, Indien und auf der Insel Java angebaut und in die ganze Welt exportiert. Die etwa kirschgroßen, grüngelblich bis orangefarbenen Früchte sind süß und haben einen leicht säuerlichem Geschmack, der an Stachelbeeren und Kiwis erinnert; reich an Vitamin C (ca. 11 mg/100 g), B1, Provitamin A, und Eisen. In Afrika werden auch ihre Blätter gekocht, als Gemüse gegessen und als Pflaster verwendet.






Luffa, Schwammgurke - Luffa aegyptica


Der Schwammkürbis stammt aus Asien,  Afrika und Nordamerika. Hauptsächlich wird das Gewebe der Frucht als Schwamm benutzt, denn die gurken- ähnlichen, zylindrischen Früchte enthalten ein trockenes, faseriges, zierliches, weißes Geflecht, welches in trockenem Zustand hart und rau ist, im Wasser aber weich wird. Das Fruchtfleisch der unreifen Früchte ist essbar, es läßt sich mit einer Zucchini vergleichen.




Macadamia - Macadamia ternifolia

Schon die Aborigines nutzten die wildwachsenden Nüsse als eiweiß- und fettreiche Nahrungsquelle. DieMacadamianüsse aus den Regenwäldern Australiens gelten als die wohlschmeckendsten Nüsse überhaupt. Zudem gehören sie aufgrund des schwierigen Anbaus, der aufwändigen Verarbeitung und der steigenden Nachfrage zu den teuersten Nüssen der Welt. In der Kosmetikindustriewerden sie für exklusives Körperöl verwendet.



Mandel - Prunis dulcis



Im botanischen Sinne sind Mandeln keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Süße Mandeln haben eine zimtbraune, raue Haut. Das Abziehen dieser Haut wird durch Überbrühen mit kochendem Wasser erleichtert. Mandeln werden zum Rohgenuss, für Mehlspeisen, zum Dekorieren, für gebrannte Mandeln, Liköre und Marzipan verwendet. Sie enthalten Mandelöl, Spuren von Zucker, Vitamin B und E und mehr Calcium, Magnesium und Kalium (835 mg)  als andere Nüsse.





Mango - Mangifera indica




Die Pflanze stammt aus dem Gebiet zwischen dem indischen Assam und Myanmar, ist im tropischen Regenwald zuhause. Die reifen Mangofrüchte hängen an langen Stielen am Baum und wiegen bis zu zwei Kilogramm. Es gibt inzwischen über 1000 Arten, die sich in Form und Geschmack unterscheiden. Sie werden zu Saft, Kompott, Marmelade und Eiscreme und Chutneys verarbeitet.






Nispero - Eribotrya japonica
Das Fruchtfleisch der Nispero, Loquat, Wollmispel ist gelblich bis orangefarben und je nach Sorte fest oder weich, saftig und erfrischend, mit süßsaurem Geschmack und viel Vitamin A. Ihr wird harntreibende Wirkung zugeschrieben.Nisperos werden vorwiegend inFruchtsalaten, Gelee oder Marmelade verarbeitet. Aus den zwei Kernen im Inneren lassen sich schnell Jungpflanzen ziehen oder sie werden gemahlen als Gewürz verwendet.



Orange - Citrus sinensis






Orange, Apfelsine, Pomeranze -
die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt stammt aus Südostasien und ist im 11. Jahrhundert nach Italien gekommen. Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Saft, welcher in Form von Konzentrat (Sirup) gehandelt wird. Eine Orange enthält, je nach Größe und Qualität, rund 30 mg Vitamin C. Der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C liegt bei etwa 100 mg







Papaya - Carica papaya




Die Papaya ist eine Beere und gedeiht in den Tropen und Subtropen.  Das Fruchtfleisch ist hellorange bis rosa und enthält in der Fruchtmitte schwarze Kerne. Sie enthalten große Mengen an Papain und werden heute in Pulverform als Zartmacher für Fleisch verwendet. Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn man rohes Fleisch in Papaya-Blätter  einwickelt oder in frischen Papayasaft einlegt.






Peramelon - Solanum muricatum




Die Peramelon / Pepino / Melonenbirne aus der Familie der Nachtschattengewächse wird heute in Kolumbien, Peru, Chile, Kalifornien, Florida, Schweiz und Südspanien angebaut.  Die Pepino schmeckt süß und erinnert an eine Mischung aus Melone und Birne, weshalb sie auch als Melonenbirne oder Birnenmelone bezeichnet wird. Reife Pepinos können wie Äpfel (mit Schale) gegessen oder wie Kürbisse zubereitet werden.






Pitahaya - Hylocereus undatus




Die Pitahaya, die sogenannte Drachenfrucht ist ein 1 bis 2m hoher Strauchkaktus mit großen, zylindrischen Stämmen und langen, dreikantigen Trieben und Zweigen, die etwa 4 cm lange Stacheln und stark duftende Blüten tragen. Sie ist  ursprünglich in den tropischen und subtropischen Gebieten Südamerikas beheimatet. Innen weisen sie  ein weißliches oder rotes, süßes Fruchtfleisch auf, auf der Schale schuppenartige Erhebungen.






Sternfrucht - Averrhoa carambola




Die Karambole wird botanisch den Beeren zugeordnet. Das grüngelbe Fruchtfleisch schmeckt süßsäuerlich und erfrischend. Beheimatet in den tropischen Gebieten Südostasiens. In China wird die Frucht mit der sehr saureren Bilimbi, der Frucht des Gurkenbaumes (Averrhoa bilimbi) verglichen. Wenn man die Frucht quer in Scheiben schneidet, erhält man dekorative Sterne - fürs Garnieren von Desserts, Salaten und Cocktails .






Zitrone - Citrus limon
Der Saft der Zitrone enthält ca. 5% Zitronensäure und hohem Vitamin-C-Anteil. Zitronenbäume gedeihen in Kübeln auch in Mitteleuropa.  Eine botanische Besonderheit des Zitronenbaums ist, dass dieser ganzjährig  Blüten und  Früchte gleichzeitig trägt. Nach einer Richtlinie der Europäischen Union muss eine Zitrone einen Durchmesser von mindestens 45 mm haben um im Supermarkt verkauft werden zu können.

 
















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